{"id":138,"date":"2023-11-19T17:55:06","date_gmt":"2023-11-19T16:55:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fahrfaraway.de\/wordpress\/?p=138"},"modified":"2024-03-21T12:36:18","modified_gmt":"2024-03-21T11:36:18","slug":"__trashed","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fahrfaraway.de\/wordpress\/__trashed\/neuigkeite\/","title":{"rendered":"Urlaub am Steinhuder Meer"},"content":{"rendered":"\n<p>Als das Paket endlich in unseren H\u00e4nden war, konnte Fynn erfolgreich die freien Stellen d\u00e4mmen und die Einrichtung wieder anbauen. Doch leider m\u00fcssen wir noch auf ein weiteres P\u00e4ckchen warten und da wir wussten, dass dauert noch einen Moment, haben wir uns dazu entschieden einen Ausflug zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir dachten, wir h\u00e4tten unseren letzten Urlaub in unserer Arbeitszeit genommen, aber nach dem ganzen Warten, der Langweile und endlich wieder einen vollst\u00e4ndigen Barlu, hat uns die Sehnsucht nach Abenteuer gepackt. Wir m\u00fcssen hier mal ein paar Tage fl\u00fcchten, denn den beiden gehen wir auch schon auf den Senkel.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Ziel ist das Steinhuder Meer. Ein beeindruckendes Naturspektakel, welches in der Eiszeit entstanden ist und unterschiedliche Lebensr\u00e4ume f\u00fcr verschiedene Pflanzen- und Tierarten bietet. Neben dem Findlingsgarten in Hagenburg fanden wir einen geb\u00fchrenfreien Parkplatz f\u00fcr drei N\u00e4chte und liefen auf vier unterschiedlichen Touren insgesamt 42,79 Kilometer in unseren Wanderschuhen. Bei unserer Ankunft regnet es weiterhin, aber wir gehen bei jedem Wetter an die frische Luft. Also schauten wir uns gleich mal am Steinhuder Meer und in dem kleinen St\u00e4dtchen Steinhude um. Dabei begegneten uns viele Silber-, Graureiher und Entenarten. Ab der H\u00e4lfte der Strecke wurde das Wetter etwas angenehmer und wir waren fast wieder trocken, doch die letzten Kilometer kam ein Regenguss und starker Wind, somit waren die Klamotten wieder nass. Diese wurden dann im Fahrerhaus \u00fcber unsere W\u00e4scheleine gehangen. K\u00f6nnt ihr euch schon mal merken, viel Feuchtigkeit im Auto&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chsten Tage wurde es regenarm und nichts hielt uns davon ab auf weitere Erkundungstouren zu gehen. Erstes Ziel sind die Hagenburger Wiesen, welche landwirtschaftlich genutzt werden und mit reichlich Wasser \u00fcberflutet sind. Grau- und Bl\u00e4ssg\u00e4nse fanden hier einen Platz, um \u00fcber den Tag Nahrung und Ruhe zu finden. Ein Nilganspaar konnten wir bei der Nahrungsaufnahme beobachten und ein gro\u00dfer Trupp von Tafelenten am\u00fcsierte sich im Hagenburgerkanal. Unsere Ferngl\u00e4ser waren st\u00e4ndig im Einsatz. Die Fasane wurden von Fynn aufgeschreckt und die Hasen am Rande des Weges entdeckt. Zum Abschluss flatterte ein Trupp von Erlenzeisigen \u00fcber die Felder. <\/p>\n\n\n\n<p>Dann ging es in die Meerbruchwiesen und Moorlandschaften des Steinhuder Meeres. Wir sind keine 10 Minuten gelaufen, da sa\u00df auf einem Zaunpfahl ein Turmfalke und lie\u00df sich auch nicht st\u00f6ren, beim Putzen und Umschauen. Leonie konnte mit ihrer Kamera ein paar Schnappsch\u00fcsse einfangen. Im entfernten Seeadlerhorst war leider keiner zu sehen, aber daf\u00fcr haben wir f\u00fcnf Kiebitze gesichtet und eindeutig bestimmen k\u00f6nnen. Leider waren sie sehr schreckhaft und flogen davon, bevor Leonie wieder ihre Kamera z\u00fccken konnte. Eine gro\u00dfe Schar Krickenten machte es sich in einem kleinen T\u00fcmpel gem\u00fctlich und schnatterten nur so vor sich hin. Zum n\u00e4chsten Aussichtsturm f\u00fchrte uns ein verwunschener Steg und lie\u00df uns die Insel Wilhelmstein betrachten. Auf unserem R\u00fcckweg ging unser Blick nat\u00fcrlich nochmal zum Horst und siehe da, ein schwarzer Fleck in weiter Ferne. Doch lie\u00df sich nur vermuten, dass es sich um einen der Seeadler handelt. Noch w\u00e4hrend wir dar\u00fcber diskutierten, setzte sich das Tier in Bewegung. Mit den Ferngl\u00e4sern verfolgten wir den Flug und konnten mit Sicherheit bestimmen, dass das was vor uns auf der Wiese landete, einer der Seeadler ist. W\u00e4hrend er gem\u00e4chlich sein Mahl zu sich nahm, huschte eine andere Gestalt durch unser Guckloch. Was war das? Mit einer grandiosen Drehung landete es ebenfalls auf der Wiese. Die Wiesenweihe verharrte dort aber nicht lange, sondern flog schnurstracks weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Toten Moor lernten wir einiges \u00fcber den Konflikt des damaligen Torfabbaus und denen die das Moor als abwechslungsreichen Lebensraum sch\u00fctzen wollten. In den ehemaligen Abbaufl\u00e4chen musste das Moor durch Trockenheit, Versandung, Kiefern und Birken weichen. In dem sogenannten Moorwald suchen Wintergoldh\u00e4hnchen, Tannen-, Sumpf-, Schwanz- und Kohlmeisen ihre Nahrung in den Rinden der B\u00e4ume. <\/p>\n\n\n\n<p>Dies und vieles mehr durften wir bei unseren Touren beobachten und lernen. Aus ornithologischer Sicht waren das ein paar sehr erfolgreiche Tage und eines unserer Logb\u00fccher, welches wir f\u00fcr Kartierung zweckentfremdet haben, f\u00fcllt sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Da auch unserer letztes Paket angekommen ist, k\u00f6nnen wir endlich los. Aber nein! Nochmals gibt es ein Problem zu l\u00f6sen. Nachdem wir Waschtag im Hallenbad hatten und die nassen Klamotten wiedereinmal im Auto aufh\u00e4ngen mussten, tropfte es am n\u00e4chsten Tag im Cockpit von der Decke. Wir haben also die kompletten Dachhimmel abmontiert und was war wohl ??? Kondenswasser, welches nirgendwo hin konnte. Gott sei Dank war von der D\u00e4mmung noch etwas da. Fix verklebt, Verkleidung wieder ran, dann ging es doch endlich los. Nach 5 Stunden Fahrt durch Dunkelheit und Nebel kamen wir in Engelskirchen an und \u00fcbernachteten dort. Weiter verschlug es uns dann nach Bonn, um bei der Er\u00f6ffnung von CampRepublic\u00b4s Werkstatt zu sein. Wir bekamen noch ein paar Tipps und Antworten auf unsere Fragen. <\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt stehen wir gerade in der Eifel und schauen mal, was so als n\u00e4chstes kommt, hoffentlich kein weiteres Wasser. Wir freuen uns auf alle F\u00e4lle bald den ersten Grenz\u00fcbergang zu wagen und halten euch auf dem Laufenden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als das Paket endlich in unseren H\u00e4nden war, konnte Fynn erfolgreich die freien Stellen d\u00e4mmen und die Einrichtung wieder anbauen. 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