{"id":209,"date":"2023-11-28T20:54:56","date_gmt":"2023-11-28T19:54:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fahrfaraway.de\/wordpress\/?p=209"},"modified":"2023-12-06T23:04:51","modified_gmt":"2023-12-06T22:04:51","slug":"der-erste-grenzuebertritt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fahrfaraway.de\/wordpress\/der-erste-grenzuebertritt\/laender\/","title":{"rendered":"Der erste Grenz\u00fcbertritt"},"content":{"rendered":"\n<p>Nachdem wir in der Eifel die Rurthalsprerre besichtigt haben, wurde es endlich wahr, der erste Grenz\u00fcbertritt. Doch wohin es uns verschl\u00e4gt war noch nicht klar.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben uns viel dar\u00fcber ausgetauscht, wohin wir als n\u00e4chstes reisen wollen. Lieber ins Warme, da m\u00fcssen wir aber viele Kilometer fahren. Oder erst mal ins Nachbarland, Belgien oder Niederlande ? K\u00fcste? Kleine St\u00e4dte Tour?<\/p>\n\n\n\n<p>So richtig leicht f\u00e4llt es einem nicht. Jeder recherchiert \u00fcber die jeweiligen Ideen, die wir besprochen haben. Gewisse St\u00e4dte, Sehensw\u00fcrdigkeiten und Naturschutzgebiete werden zusammengetragen. Und man muss sich nat\u00fcrlich auch mit den dortigen Regeln f\u00fcr Wohnmobile auseinandersetzten. Ist es erlaubt dort einfach in der Natur zu stehen? Eventuell nur 24 Stunden, z.B. um die Fahrt\u00fcchtigkeit wieder herzustellen? Wir w\u00fcrden am liebsten in der freien Natur ohne Bezahlung stehen. Uns ist bewusst, dass das nicht immer klappen wird. Aber wir werden es weitestgehend versuchen. Nach viel quatschen, recherchieren und \u00fcberlegen sind wir zu einem Entschluss gekommen. Belgien ein Land was f\u00fcr uns neu ist. Am meisten reizt uns die K\u00fcste, eine bestimmte Stadt, ein typisch belgisches Gericht und Draftbier.<\/p>\n\n\n\n<p>Also konnte die erste Grenze \u00fcbertreten werden, aber das reicht uns nicht. Unser Navigationsger\u00e4t schickte uns ein kleines St\u00fcck durch die Niederlande und war etwas \u00fcberfordert mit den vielen neuen Stra\u00dfen, doch Fynn und Barlu haben das gro\u00dfartig gemeistert. Angekommen in Belgien sind wir viel Landstra\u00dfe gefahren. Falls es euch mit dem Auto mal dahin verschlagen sollte, fahrt Autobahn. Wir haben f\u00fcr eine Tour von 256 Kilometern sechs Stunden gebraucht, das war ein Ritt und nicht unser Tag. Auch auf der Reise gibt es schlechte Tage. Das st\u00e4ndig schlechte Wetter, die Umst\u00e4nde der Stellplatz suche, mit dem falschen Fu\u00df aufstehen und schon wieder Wasser im Auto, haben den Tag nicht einfach gestaltet. Aber auch dieser geht vorbei und wir sind endlich an der K\u00fcste. Da wir dort nicht einfach so frei stehen k\u00f6nnen und am Abend undercover am Stra\u00dfenrand standen, verschlug es uns die n\u00e4chsten zwei N\u00e4chte auf einen Campingplatz. Dort konnten wir in Ruhe putzen, werkeln und unsere Dusche ausprobieren. Das Problem am Boiler wurde behoben und bereitet uns bis jetzt keine weiteren Sorgen. Eine Erkundungstour durfte nat\u00fcrlich nicht fehlen und bei unserem Strandbesuch kam die Sonne zum Vorschein. Ein paar Meeresv\u00f6gel lie\u00dfen sich blicken und in den D\u00fcnen ging es hoch und runter. Es ist durchaus anstrengend in dem feuchten Sand zu laufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem durften wir in den K\u00fcstenst\u00e4dten sehr wilde und kuriose H\u00e4userarchitektur betrachten oder wie Fynn sagte: \u201estilistischen Kauderwelsch.\u201c Jedem Seins. Wer aber Bock auf Belgiens K\u00fcste hat, Leerstand, wo eventuell nur nochmal der Maler rein m\u00fcsste, haben wir auch entdeckt. So gingen die Tage an der K\u00fcste vorbei und unser Tour durch Belgien ging weiter auf der Autobahn.<\/p>\n\n\n\n<p>N\u00e4chster Halt ist die wundersch\u00f6ne Stadt Br\u00fcgge. Die alten H\u00e4user und Stra\u00dfen erinnerten uns an die Winkelgasse in Harry Potter. Unser Hauptziel beim Schlendern war der Weihnachtsmarkt, wo es nat\u00fcrlich den ersten Gl\u00fchwein gab. Aufgrund des Regens zog es uns dann eher in eine schnucklige, rustikale Bar um Bier zu trinken. In einem netten Restaurant fanden wir die regionalen, belgischen Gerichte \u201eWitloof gestoofd\u201c, geschmorter Chicor\u00e9e \u00fcberbacken mit einer K\u00e4seso\u00dfe, sowie \u201eWaterzooi\u201c, eine Gem\u00fcsesuppe mit Nordseefisch. Super lecker, k\u00f6nnen wir nur empfehlen. Zum kr\u00f6nenden Abschluss haben wir 12 unterschiedliche lokale Draft Biere verkostet, sehr anders und nicht ganz unser Fall. H\u00e4ufig zu s\u00fc\u00df und komische Kombinationen, so was wie Pfirsich-Mango-Zimt. Doch das ein oder andere schmeckte ganz gut und man kann durch die meist hohen Prozente betrunken werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das war ein kleiner Ausflug in die Stadt, die zwar am Wochenende sehr \u00fcberlaufen war, aber dennoch Freude bereitet. Den \u00f6rtlichen Waschsalon haben wir auch gleich in Anspruch genommen und schon den n\u00e4chsten Grenz\u00fcbertritt geplant.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt ist Belgien ein sch\u00f6nes Land, aber es empfiehlt sich eher mit dem Fahrrad zu erkunden. Die Menschen sind \u00e4u\u00dferst nett und durchaus interessiert an Reisenden. Das fl\u00e4mische Essen kann sich sehen lassen, hingehen die Jahrhunderte alte belgische Braukultur f\u00fcr uns vom Reinheitsgebot verw\u00f6hnte Deutsche doch eher gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig ist.<\/p>\n\n\n\n<p>So langsam kommen wir in Fahrt und eine Routine schleicht sich in unseren Alltag. Es macht Spa\u00df zu reisen, jedoch birgt das Reisen mit dem Wohnmobil doch einige Herausforderungen. Wir bleiben dran und berichten euch regelm\u00e4\u00dfig unsere Neuigkeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir in der Eifel die Rurthalsprerre besichtigt haben, wurde es endlich wahr, der erste Grenz\u00fcbertritt. 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