{"id":493,"date":"2024-02-28T12:33:11","date_gmt":"2024-02-28T11:33:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fahrfaraway.de\/wordpress\/?p=493"},"modified":"2024-04-15T13:33:14","modified_gmt":"2024-04-15T11:33:14","slug":"stadtetrip-an-der-kuste-spaniens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fahrfaraway.de\/wordpress\/stadtetrip-an-der-kuste-spaniens\/laender\/","title":{"rendered":"St\u00e4dtetrip an der K\u00fcste Spaniens"},"content":{"rendered":"\n<p>Unsere \u00dcberfahrt von Mallorca war erfolgreich, diesmal wurden wir besser eingewiesen und es gab Schlafsessel, in denen man sich etwas entspannen konnte. Gegen Abend fuhren wir in den Hafen von Valencia ein und suchten uns in der N\u00e4he einen Stellplatz. Wir standen direkt am Strand und blieben f\u00fcr drei Tage, denn von dort konnten wir Unternehmungen starten.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Tag fuhren wir mit dem Bus nach Valencia und begannen unsere Stadttour an einem modernen Platz. Einige futuristisch wirkende und architektonisch interessante Geb\u00e4ude wurden hier erbaut. Dort kann man die verschiedensten Attraktionen erleben, zum Beispiel steht dort das Wissenschaftsmuseum, in dem man Experimente bestaunen kann. Oder man besucht das Planetarium, wo unter anderem auch Filme gezeigt werden. Andere Geb\u00e4ude werden f\u00fcr Events genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Abend werden die Geb\u00e4ude in den unterschiedlichsten Farben angestrahlt und spiegeln sich im Wasser. Die umliegenden Treppenstufen und Brunnen sind mit wei\u00dfen Mosaiksteinen best\u00fcckt und lassen den Platz schimmern. Ziemlich spannend, welche Vorstellung ein K\u00fcnstler\/ Architekt haben muss, sich dieses Spektakel zu entwerfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist aber nur ein kleiner Teil der Stadt, umso weiter man ins Zentrum gelangt, desto mehr kann man die Geschichte Valencias kennenlernen. Dazu geh\u00f6rt die Kathedrale, sie wurde im 13. Jahrhundert erbaut und in den vielen Jahren \u00f6fter umgestalten. Immer wieder unvorstellbar, wenn man bedenkt wie lange die Menschen an so einem Objekt get\u00fcftelt haben. Dazu kommt die akkurate Arbeit der Figuren, B\u00f6gen und Gem\u00e4lde.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu der traditionellen Kultur geh\u00f6ren Stierk\u00e4mpfe, Mensch gegen Tier. Daf\u00fcr wurden mehrere Arenen erbaut, unter anderem auch in Valencia. Die \u201ePlaza de Toros de Valencia\u201c ist ein rundes Geb\u00e4ude, was mit dem Ablauf der K\u00e4mpfe zu tun hat. Aufgrund des Tierschutzes sind diese heute sehr umstritten, doch leider will die Mehrheit der Spanier nicht auf die Tradition verzichten. Wir unterst\u00fctzen \u00f6ffentliche Tierqu\u00e4lerei nicht und positionieren uns klar gegen Stierk\u00e4mpfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Nebenan befindet sich der Hauptbahnhof, der ebenso mit seiner Architektur beeindruckt. Dieser wurde 1917 als Kopfbahnhof in Valencia erbaut und stellt noch heute eine Bahnverbindung zu Barcelona her. Wir kamen leider nicht rein, da der buntverzierte Bahnhof restauriert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Abendessen landeten wir in einer Pizzeria, man bekommt dort sehr kleine Portionen. Das ist jedoch sehr attraktiv, denn man kann einfach gleich verschiedene Pizzen essen. Du kannst sie dir entweder selbst belegen oder eine \u00dcberraschung w\u00e4hlen. Dieser Laden hat uns sehr gefallen und so fuhren wir, mit gef\u00fclltem Magen wieder zu Barlu.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Ausflug in die Natur darf nat\u00fcrlich nicht fehlen. In der N\u00e4he gibt es n\u00e4mlich ein gro\u00dfes Feuchtgebiet, wo Reis angebaut wird. Wusstet ihr das in Europa Reis angebaut wird? Wir h\u00f6rten zum ersten Mal davon. In Spanien ist es die wichtigste Beilage. Bei fast allen kulinarischen Gerichten gibt es Reis, eins das jeder kennen sollte ist Paella.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Felder liegen um den l\u00b4Albufera-See, welcher unter Naturschutz steht und die Wahrscheinlichkeit, spannende V\u00f6gel anzutreffen, ist damit hoch.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir erkundeten die Landschaft, doch es war leider nicht so leicht. Viele Wege waren versperrt und wir mussten haupts\u00e4chlich auf einer befahren Stra\u00dfe laufen. Aber wir sahen die Bew\u00e4sserungskan\u00e4le mit denen die Felder gerade im Februar trocken gelegt werden, um sie zu pfl\u00fcgen und zu d\u00fcngen. Die Kurreiher, Sichler, Stare, Bach-, Schafstelzen und M\u00f6wen fanden dort einiges zum Naschen. Es war eine gro\u00dfe Ansammlung von unterschiedlichen Vogelarten. Es ist schon lustig, wenn alle V\u00f6gel aufschrecken, weil die Bauern durch den Schwarm pfl\u00fcgen und hinter ihm alle wieder landen. Wir sa\u00dfen dort eine Weile, genossen ein Picknick und beobachteten das Specktakel. Einige Felder standen noch unter Wasser, dort wird dann im Sommer der Reis wachsen und ein Drittel von Spaniens Bedarf decken. Unserer eigentliches Ziel zum gro\u00dfen See, haben wir leider nicht erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Da der Stellplatz sehr \u00fcberf\u00fcllt war, brauchten wir mal ein bisschen Ruhe und fanden, in den Bergen bei Navarres, einen vielversprechenden. Wir landeten, direkt an einem Stausee bei einer aufgeschlossenen, jungen und dynamischen Argentinierin. Die Auffahrt gestaltete sich etwas schwierig und Barlu hat seinen ersten Kratzer erlitten. Ein Olivenbaum wollte uns nicht vorbeilassen, ohne seinen Tribut zu zollen. Aber das sollte zu vercraften sein (Wortwitz). Daf\u00fcr hatten wir eine gro\u00dfartige Aussicht und spannende Natur. Hier gibt es einige Wasserf\u00e4lle, die wir auf unseren Ausfl\u00fcgen erkundet haben. Sehr beeindruckend, was Schwerkraft und Wasser f\u00fcr ein Ph\u00e4nomen erschaffen. Die Wege waren, wenn auch mit viel Auf und Ab, sehr angenehm. Es ist hier sehr trocken und nach Erz\u00e4hlungen unserer Gastgeberin hat es dort seit neun Monaten nicht geregnet. Aus diesem Grund wachsen vor allem Kiefern und Heidekrautgew\u00e4chse. Zu dieser Jahreszeit entdeckt man viele Kiefernprozessionsspinner, sie h\u00e4ngen in gewebten Beuteln an den Kiefern, werden immer schwerer, da sie sich satt fressen und werden dann von Windb\u00f6en davongetragen. Sie kriechen anschlie\u00dfend in Reihe \u00fcber den Boden. Dieses Verhalten nennt sich Prozession. Gerade Hundebesitzer m\u00fcssen aufpassen, weil es f\u00fcr Hunde t\u00f6dlich sein kann. Bei Menschen k\u00f6nnen sie allergische Reaktionen ausl\u00f6sen, also immer Augen auf und Vorsicht. Es gibt sch\u00f6ne, aber dennoch gef\u00e4hrliche Tiere in der Natur.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit unserer Gastgeberin kamen wir oft ins Gespr\u00e4ch und sie gab uns einige Tipps, welche Orte wir an der spanischen K\u00fcste noch besuchen sollten. Also fuhren wir wieder Richtung K\u00fcste, um D\u00e9nia, X\u00e1bia und Altea zu besichtigen. Alle drei sind h\u00fcbsche, mehr oder weniger kleine K\u00fcstenst\u00e4dte. Die Spanier wohnen direkt nebeneinander, alle H\u00e4userreihen gl\u00e4nzen wei\u00df oder bunt. Sie sind alle unterschiedlich geschm\u00fcckt, mal mit Blumen oder auch sch\u00f6ner Malerei. Davor stehen oft kleine St\u00fchle und Tische, einige Stra\u00dfen sind mit Gesch\u00e4ften gef\u00fcllt, andere wiederum mit Restaurants.<\/p>\n\n\n\n<p>In D\u00e9nia befindet sich eine Burganlage, dessen Geschichte bis ins 11. Jahrhundert zur\u00fcck geht. Castillo de D\u00e9nia ist zu einem Arch\u00e4ologischen Museum geworden, denn in seiner Architektur wurden verschiedenste Epochen vereint. Es wurde viel restauriert und man bekommt einen guten \u00dcberblick, welche Teile in den verschiedenen Epochen erbaut wurden. Da die Burg auf einem Felsen steht, hat man einen sch\u00f6nen Blick \u00fcber die Hafenstadt. Diese Stadt hat uns am meisten gefallen.<\/p>\n\n\n\n<p>In X\u00e1bia liefen wir zum Cap de Sant Antoni und auf unserem Weg fanden wir noch eine H\u00f6hle. Durch eine Klettereinheit konnten wir die H\u00f6hle erreichen und dann die Aussicht genie\u00dfen, aufs endlose Meer. Fynn reicht diese Aussicht noch nicht und da wo wir \u00fcbernachteten, konnte man auf einen Berg schauen, den Montg\u00f3. Damit hatten wir unser Ziel und wir bestiegen den Berg. Der Aufstieg hat richtig Spa\u00df gemacht und die Aussicht war gro\u00dfartig, man kann \u00fcber die H\u00e4fen von D\u00e9nia und X\u00e1bia schauen. Der Abstieg hingegen war nicht so sch\u00f6n, aber wir sind sicher bei Barlu gelandet.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach den s\u00fc\u00dfen St\u00e4dten verschlug es uns wieder in die Natur und wir konnten wieder einige tolle V\u00f6gel beobachteten. Dazu aber im n\u00e4chsten Beitrag mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis bald<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere \u00dcberfahrt von Mallorca war erfolgreich, diesmal wurden wir besser eingewiesen und es gab Schlafsessel, in denen man sich etwas entspannen konnte. 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